Der Planet Pluto im Mahabharata

Ein indischer Astronom beweist das Bekanntsein des Planeten Pluto in alten Zeiten.


Pluto war Vyasa im Jahre 5561 vor Christus bekannt

Von Dr. Padmakar Vishnu Vartak

Vyasa gibt an, daß es einen Nakshatra, d.h. einen immobilen Himmelskörper gab, der mit seinen durchdringenden Strahlen Krittika (die Plejaden) bekümmerte. Dieser "Stern" im Krittika muß ein "Planet" gewesen sein. Er muß viele Jahre feststehend gewesen sein, darum nannte Vyasa ihn Nakshatra, das ein Ding bedeutet, das sich entsprechend dem Mahabharata, selbst nicht bewegt. Daher war der Nakshatra ein Planet, der sich langsam wie Pluto bewegend, neun Jahre brauchte, um einen Nakshatra von 13 Grad zu durchqueren. Meine Annahme, daß dieser Nakshatra Pluto war, wird von der B.O.R.I. (Bhandarkar Orientalisches Forschungs Institut) Edition bestätigt, welche folgendes angibt:

Krittikasu Grahasteevro Nakshatre Prathame Jvalan ... [26-Bhishma.3]

Einige Auflagen erwähnen Grahasteekshnah. Somit sind Teevra, Teekshana und Nakshatra, die Namen von ein und demselben Planeten (graha), der im Krittika im Jahre 5561 stand. Lassen sie uns sehen, ob Vyasa diese Namen Pluto gegeben hat und wann Pluto im Krittika war. Es wird angegeben, daß Krittika durch diesen Planeten durch starke Strahlung gestört war; - dies zeigt, daß es Nirayan Krittika war. Pluto stand bei 175 Grad im Jahre 1979. Es dauert 248 Jahre pro Rotation. 1979 + 5561 = 7540 Jahre. 7540 durch 248 geteilt, ergibt 30.403223 Runden. 0,403223 Runden bedeutet 145 Grade. 175 - 145 = 30 Grade. Dies ist der Standort von Krittika. Somit ist es ohne Zweifel bewiesen, daß Vyasa die Position von Pluto erwähnte, welchen die moderne Welt im Jahre 1930 entdeckte. Vyasa könnte seine Yoga-Schau oder sein mathematisches Gehirn oder eine Linse oder ein anderes Gerät verwendet haben, um Teevra, Teekshna oder Nakshatra oder Pluto zu entdecken. Somit wurden alle drei sogenannten neuen Planeten vom Mahabharata entdeckt. Es wird normalerweise angenommen, daß vor der Entdeckung von Herschel im Jahre 1781 n.Chr., der Welt nur fünf Planeten bekannt waren. Dieser Glaube ist falsch, weil Vyasa dreimal im Mahabharata sieben große Planeten erwähnt hat.

Deepyamanascha Sampetuhu Divi Sapta Mahagrahah ... . [2-Bhishma.17]

Diese Strophe gibt an, daß die sieben großen Planeten glänzend und leuchtend waren; also kommen Rahu und Ketu nicht in Frage. Rahu und Ketu sind als Graha' 23 beschrieben, was Knotenpunkte bedeutet. (Parus bedeutet einen Knoten). Offensichtlich werden Rahu und Ketu nicht in diese sieben großen Planeten miteinbezogen. Der Mond wird auch nicht miteingeschlossen, weil er an diesem Tag der Sonnenfinsternis von Amavasya, nicht sichtbar ist.
(Über Rahu und Ketu sagt Sri Aurobindo in seiner Untersuchung der Astrologie, es wären Planeten unseres Sonnensystems im Entstehen.)

Von den von mir entdeckten und von Vyasa angegebenen Positionen wird ersichtlich, das Mars, Sonne, Merkur, Jupiter, Uranus, Venus und Neptun, die in ein kleines Feld angesammelten sieben großen Planeten waren, das sich von Anuradha bis zu Purva Bhadrapada erstreckt. Also erschienen sie Veda-Vyasa während totaler Sonnenfinsternis, als miteinander zusammenstoßend.

Nissaranto Vyadrushanta Suryaat Sapta Mahagrahah ... . [4-Karna 37].

Diese Strophe gibt eindeutig an, daß diese sieben großen Planeten, als sich von der Sonne wegbewegend gesehen wurden. Wenn diese gesehen werden, kommen Rahu und Ketu nicht in Betracht. Dies ist der Auszug vom sechzehnten Kriegstag (des Mahabharatas), natürlich hat sich der Mond von der Sonne wegbewegt. Daher sind Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Uranus, Venus und Neptun, die von Vyasa erwähnten sieben großen Planeten.

Praja Samharane Rajan Somam Sapta grahah Iva ... ... [22-Drona 37].

Hier wieder sind sieben Planeten außer dem Mond erwähnt. Selbst wenn wir die planetarischen Positionen der obengenannten drei Strophen nicht berücksichtigen, ist es klar das sieben Planeten erwähnt sind, welche Sonne, Mond, Rahu und Ketu nicht miteinschließen. Natürlich ist der Schluß unvermeidlich, daß Vyasa Uranus (Shveta) und Neptun (Shyama) als Planeten kannte. Wenn sie vor 5561 Jahren v.Ch. bekannt waren, warum gerieten sie dann in Vergessenheit? Die Antwort ist ganz einfach, daß diese zwei Planeten Uranus und Neptun, bei der Voraussage der Zukunft einer Person nicht nützlich waren. Also verloren sie an Wichtigkeit und im Verlauf der Zeit wurden sie völlig vergessen. Aber in jedem Fall kannte Neelakantha aus dem 17. Jahrhundert diese zwei Planeten sehr gut.

Neelakantha ist etwa hundert Jahre älter als Herschel und er schreibt, daß Mahapata (Uranus) ein berühmter Planet in der astronomischen Wissenschaft Indiens ist. Er erwähnt auch den Planeten Parigha d.h. Neptun. Somit waren beide mindestens ein Jahrhundert vor Herschel in Indien bekannt. Vyasa ist 7343 Jahre älter als Herschel, aber er kannte dennoch die drei Planeten Uranus, Neptun und Pluto.

Prasad Gokhale
Jai Maharaj, Jyotishi, vedischer Astrologe

Vyasa: Autor des Mahabharatas
Mahabharata: Indisches Epos
Neelakantha: Indischer Literat
Herschel: deut/engl. Astronom


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